Pokémon-Preisbeben: Prism-Star-Karten explodieren, Vintage-Houndoom knackt 1.500 Dollar
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Laut der aktuellen Analyse von TCGplayer sorgt diese Woche eine ganze Kartengruppe für Aufsehen, die jahrelang kaum Beachtung fand: die Prism-Star-Karten aus dem Quartett Celestial Storm, Lost Thunder, Forbidden Light und Ultra Prism (2018). Parallel dazu trocknet das Angebot bei vintage Mid-Era-Karten weiter aus, während eine aktuelle High-Rarity-Karte im Preis nachgibt. Wir haben die Bewegungen mit unseren eigenen Cardmarket-Daten abgeglichen.
Prism-Star-Karten gehen durch die Decke
Laut TCGplayer ist die plötzliche Rally bei den Prism-Star-Karten weniger durch tatsächliche Nachfrage als durch gestiegene Aufmerksamkeit getrieben: Es kursiert die Annahme, dass hochgradige Exemplare dieser Karten besonders selten sind und PSA-10-Copies deshalb viel Geld wert sein könnten. Ob das wirklich zutrifft, ist laut TCGplayer selbst fraglich – die Aufmerksamkeit allein reicht aber bereits, um die Preise zu bewegen. Allen voran: Latios ◇ und Celebi ◇, die beide von rund 15 US-Dollar auf 60-75 US-Dollar explodiert sind.
Latios ◇ (Prism Star) · Sturm am Firmament, Nr. 108 ↑
Celebi ◇ (Prism Star) · Lost Thunder, Nr. 19 ↑
Weitere Gewinner aus derselben Welle: Latias ◇ (ebenfalls von 15 $ auf über 60 $), Arceus ◇ (von 15 $ auf 45 $) und Jirachi ◇ (von 25 $ auf 60 $). Auch Darkrai ◇ und Giratina ◇ aus Ultra Prism legten von rund 30 $ auf knapp 70 $ zu.
Angebot trocknet aus: Vintage Mid-Era-Karten im Höhenflug
Unabhängig vom Prism-Star-Hype sorgt eine ganz andere Preisbewegung für Aufsehen: Bei vintage Karten aus der „mittleren Ära" des Pokémon TCG – zwischen den ultra-vintage Klassikern und den aktuellen Illustration Rares – geht das verfügbare Angebot auf TCGplayer zunehmend zur Neige. Besonders deutlich zeigt sich das bei Houndoom aus Aquapolis (2003): Noch Anfang des Jahres gab es gespielte Exemplare für rund 400 US-Dollar, im September verkaufte sich ein Near-Mint-Exemplar für 1.100 $ – und als in der vergangenen Woche das nächste Near-Mint-Exemplar für 1.571 $ den Besitzer wechselte, sprang der offizielle Market Price erneut nach oben.
Houndoom (Hundemon) · Aquapolis, Nr. H11 ↑
Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich bei Arceus LV.X aus den Diamond & Pearl Promos: Dieses Promo wurde laut TCGplayer im letzten Monat quasi komplett leergekauft. Noch im August war die Karte für rund 100 US-Dollar zu haben, mittlerweile wechselte ein rohes Near-Mint-Exemplar für 1.000 $ den Besitzer.
Arceus LV.X · DP Black Star Promos, Nr. 53 ↑
Gegenläufig: In-Print-Chase-Karte verliert an Wert
Während die vintage Karten anziehen, gibt eine aktuelle High-Rarity-Karte nach: Die Special Illustration Rare von Pikachu ex aus „Erhabene Helden" (Mega Evolution: Ascended Heroes) ist diese Woche um fast 100 US-Dollar gefallen und schloss erstmals seit vielen Monaten unter der 800-Dollar-Marke. Grund dafür sind laut TCGplayer kontinuierliche Reprints, die das Angebot bei vielen aktuellen Karten langsam, aber stetig erhöhen.
Pikachu ex · Erhabene Helden, Nr. 276 (Special Illustration Rare) ↓
Was bedeutet das für dich?
Diese Woche zeigt, wie unterschiedlich die Treiber am Pokémon-Markt sein können: Aufmerksamkeit allein reicht, um jahrelang ignorierte Prism-Star-Karten explodieren zu lassen, während knappes Angebot bei vintage Mid-Era-Karten wie Houndoom und Arceus LV.X für massive Sprünge sorgt – und gleichzeitig drücken Reprints den Preis aktueller Chase-Karten wie Pikachu ex. Ob du gerade von steigenden Preisen profitieren oder dich von einer fallenden Karte trennen willst: Bei Starz Collectibles bekommst du ein faires, tagesaktuelles Angebot.
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Zu den BestsellernHäufige Fragen zu den Pokémon-Preisbewegungen
Was sind Prism-Star-Karten?
Prism-Star-Karten (gekennzeichnet mit einem ◇-Symbol) stammen aus den 2018er-Sets Celestial Storm, Lost Thunder, Forbidden Light und Ultra Prism. Von jeder Prism-Star-Karte darf jeweils nur eine Kopie im Deck gespielt werden.
Warum explodieren die Prism-Star-Preise gerade?
Vor allem durch gestiegene Aufmerksamkeit und die Annahme, dass hochgradige Exemplare dieser Karten selten sind. Eine klare Grundlage für diese Annahme gibt es laut TCGplayer aber nicht – die Nachfrage folgt eher dem Hype als belegten Fakten.
Warum ist Houndoom aus Aquapolis plötzlich so wertvoll?
Das Angebot an hochwertigen Exemplaren auf dem US-Markt ist nahezu versiegt. Nachdem ein Near-Mint-Exemplar für 1.571 US-Dollar verkauft wurde, ist der offizielle Market Price entsprechend gestiegen.
Warum zeigt ihr sowohl Cardmarket- als auch TCGplayer-Preise?
Weil sich das Preisniveau zwischen dem europäischen und dem US-Markt unterscheiden kann. So bekommst du ein vollständigeres Bild der aktuellen Nachfrage.
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